Therapieangebot

Physiotherapie

In der Physiotherapie werden Funktionsstörungen im Bewegungsapparat behandelt, die Schmerzen hervorrufen und/oder die Beweglichkeit und Lebensqualität einschränken. Mir ist es ein Anliegen, diese Beschwerdebilder in einer angenehmen Atmosphäre durch eine individuelle Therapie mit Ihnen gemeinsam zu verbessern.

Ich bin dabei vor allem auf orthopädische Symptomatiken und Frauengesundheit (gynäkologische Symptomatiken) spezialisiert.

Darunter fallen im orthopädischen Bereich etwa Beschwerdebilder der Wirbelsäule mit etwaigen Ausstrahlungen in die Extremitäten (Lumbalgie, Discusprolaps, Ischialgie, Cervicalsyndrom, etc.), Verschleißerscheinungen (Arthrose, Osteoporose, etc.), Entzündungsvorgänge des Bewegungsapparates (Bursitis, Arthritis, Discitis, etc.) oder Nachbehandlungen von Band- und Muskelverletzungen (Rekonstruktion der Kreuzbänder, Supinationstraumata, Supraspinatussehneneinrisse, etc.).

Im Bereich der Frauengesundheit widme ich mich mit meinen Patientinnen zum Beispiel der Behandlung von Schmerzsyndromen im Beckenbereich (Vaginismus, Vulvodynie, etc.), Inkontinenz und Narbenentstörungen (Kaiserschnittnarben, Dammrisse, Rektumnarben, etc.). Dafür kommen je nach Symptomatik sowohl externe als auch interne (intravaginal, rektal) Techniken zur Anwendung.

Gerne führe ich mit Ihnen auch ein Präventionstraining durch, bei dem wir den Fokus auf Haltung, Ergonomieberatung, Rumpfstabilisation oder Beinachsentraining legen können. Dafür ist keine ärztliche Überweisung notwendig.

Therapiekonzepte

Je nach Symptomatik und Befund kommen bei mir unterschiedliche Therapiekonzepte zum Einsatz, darunter fallen:

Narbenentstörung nach Boeger

Narben können durch Verklebungen des Bindegewebes/der Faszien den Flüssigkeitsstrom im Körper behindern. Dadurch können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen entstehen. Diese können durch Lösen der Narben gelindert und gebessert werden.

  • Arthroskopische Narben
  • Kaiserschnittnarben
  • Postoperative Narben
  • etc.

Myofasziale Triggerpunkttherapie

Durch eine genaue Anamnese und Befundung des Schmerzmusters kann die Ursache von myofaszialen Schmerzen (ausgelöst durch lokal begrenzte Muskelverhärtungen mit charakteristischen Ausstrahlungsgebieten) festgestellt und somit im Anschluss behandelt werden. Dabei wird nicht nur ein einzelner Muskel, sondern immer die gesamte betroffene myofasziale Kette mit manuellem Druck bearbeitet, um die Ursache der Schmerzen zu beheben und somit längerfristige Schmerzfreiheit zu erreichen.

BM-Balance

Hierbei werdenn Beschwerden im Bereich Becken, Blase, Gebärmutter und Prostata mit einem ganzheitlichen Konzept untersucht und anschließend mit einem individuellen Mix aus passiven und aktiven Techniken behandelt.

  • Inkontinenz
  • nach Operationen/Resektionen im Bereich des kleinen Beckens
  • Senkungsbeschwerden
  • erektile Dysfunktion

Osteopathie

Was ist Osteopathie?

Unser Körper besteht im Wesentlichen aus drei Systemen, die untereinander auf mehrfache Weise verknüpft sind. Für die reibungslose Funktion des Körpers müssen alle Systeme harmonisch und frei in ihrer Bewegung zusammenarbeiten können, um so die Gesamtfunktion zu gewährleisten. Diese drei Systeme sind

der Bewegungsapparat des Menschen mit all seinen Gelenken, Muskeln, Bändern und Faszien,

die inneren Organe, mit ihren Befestigungen am Bewegungsapparat, ihrer Funktionsweise und Versorgung und

das Cranio-Sakrale System, das vor allem Dysfunktionen am Schädel, von Hirnhäuten und der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit betrachtet.

Durch fundiertes Wissen in der Anatomie und Physiologie erfolgt innerhalb der ersten Behandlung eine detaillierte Anamnese und Befundung dieser Systeme in Bezug auf Ihre Symptomatik, um über einen ganzkörperlichen Ansatz der Ursache Ihrer Beschwerden auf den Grund zu gehen. Diese werden anschließend durch verschiedene manuelle Techniken behandelt, die die Selbstheilungskräfte des Körpers reaktivieren bzw. wieder auf den richtigen Weg lenken.

Wann hilft Osteopathie?

Ereignisse wie Unfälle, Entzündungen oder auch falsche Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten bringen diese komplizierte Einheit aus dem Gleichgewicht.

So können zum Beispiel sowohl eine alte Kaiserschnittnarbe als auch ein Supinationstrauma („Umknöcheln“) für Jahre später auftretende Schmerzen im unteren Rücken verantwortlich sein;

Schulterschmerzen ohne bewussten Auslöser können unter anderem durch eine eingeschränkte Beweglichkeit der Leber oder der Blase hervorgerufen werden;

eine eingeschränkte Flexibilität der Schädelknochen, wie sie oft nach einem Schleudertrauma oder auch nach einem Sturz auf den Kopf oder das Gesäß auftritt, kann mitverantwortlich sein für Kopfschmerzen oder Druckgefühle im Rachen.

Bei diesen wie auch weiteren Beschwerden, darunter Verdauungsprobleme, Menstruationsbeschwerden, Ohrgeräusche, Zähneknirschen (Bruxismus), Skoliose und Migräne, kommt die Osteopathie zum Einsatz. Durch die große Auswahl an Techniken, die mir zur Verfügung stehen, gibt es keine Altersbeschränkungen – sowohl Senioren als auch Kinder zählen zu meinen Patient*innen.

Gerne begleite ich Sie auch osteopathisch durch die Schwangerschaft, um Ihren Körper in dieser außergewöhnlichen Zeit gut zu unterstützen und optimal auf die Geburt vorzubereiten.

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